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Sofa. Adé.

Es gibt Zeiten, da muss ich Adé sagen, zu Dingen die ich lieb gewonnen hab. Nicht nur, weil dort wahrscheinlich alles begann ;-)

Sondern weil Sie auch wirklich eine Schöne war, meine Sof!

(M)ein Wien 2010

Asyl. Abgelehnt

Jedes Monat ein neues Foto zu einem neuen Thema. Diese Idee verfolgt Drei Bild Dimensionen

Ein Projekt von drei Fotografen (JR, CR, GR) die jeweils zu einem Thema monatlich einen fotografischen Beitrag schaffen und ihren eigenen Blickwinkel auf die Dinge preisgeben.

Die Themen bisher:

01/10 Jänner: Bankrott

02/10- Asyl

03/10 – Männlichkeit

04/10 – Weiblichkeit

05/10 – Prometheus.

Im folgenden jene „Kandidaten“ zu Asyl, die es – aus gutem Grund – nicht als Beitrag geschafft haben:

Stadt. Land. Im Fluß.

Maria findet Berlin so weitläufig, billig und international „ Neukölln ist günstig. Viele Junge ziehen hin, Prenzlauerberg  war mal“.  Weltgewandt, intellektuell und doch am Boden geblieben diskutieren wir, wo’s doch cooler ist, Berlin, Hamburg, New York oder doch Buxtehude? Was hat es nun mit Maria so auf sich? Ist Berlin cool, oder ist einfach doch Spattendorf im Mühlviertel viel schöner, weil mehr Misthaufen als Häuser und frische Luft, Winnetou-Wald für die Kids und weg von Stress und Großstadtallergie? Urban – ein Wort fast wie „authentisch“, kaum zu definieren und doch Adjektiv von allem, was mit Stadt im positiven Sinne zu tun hat, von urban music, art bis Lebensstil. Rural hat sich da nicht so durchgesetzt. Bei „rural music!“ würdest du eher an antiperistaltische Reflexe und Hansi Hinterseer denken. Aber, gibt es eine „Unverträglichkeit“ von Stadt und Land, ist Stadt überhaupt noch Gegenmodell zum Land (der Berge)? Oder landen wir, wenn wir urban und rural verbinden, im Speckgürtel des Kleinbürgertums?

These 1: Stadt gewährt und nimmt

Noch heute sagen im Mühlviertel die Leut‘, „fahren wir in die

Freistadt“, Weiterlesen »

In der Nacht

In der Nacht, so ein Sprüchlein, sind alle Katzen grau. Es gibt aber eigentlich nur Schwarz – Weiß.  Auch wenn es in der Schwarzen Katz (Salzburger Nachtschwärmer & Kenner guter Gastronomie kennen Sie) es mitunter recht bunt zugeht.

Graue Katze

RepubliksAuslagen

Die wohl interessantestes,  bis schrägste Auslage in Wien befindet sich in der Landstraßer Hauptstraße, auf der Seite mit den geraden Nummern. Ein Kleinjuwel gestalterischen Austobens und spin-doktorischen Marketings. Dieses seltsame Kleinod gehört wohl zu Wien genauso wie 90 Jahre Republik zu Österreich, und 36 Euro Strafe für den Hund, der auf und vors Rathaus ein Gackerl macht. Auch wenns finster ist. Recht ist Recht. Gut, dass es auch neben der kollektiv verklärten Monarchie-Relikte (nunmehr lediglich im Mondschein) noch ein urbanes  Wien – eventuell Museumsquatier – gibt. Zeit zum Abtauchen, mit dem Buch in der Hand, in den Untergrund des organgen Silberpfeils U3.

Wien: 2. / 3. Bezirk

Wien im Frühjahr.

Gefühlte 5 Grad. Zwischen printemps der Jugend und der Suche nach einer warmen Jacke im Container.

Es lebe der…

Wiener Zentralfriedhof

Digitaler Einschwenk

So, nach langem Sträuben, und immer teurer werdender analoger Foto-Entwicklung, nun die ersten Gehversuche mit einer Canon EOS 1000D (eine Art downgegradeter 450D, und glz. auch abgeschlankt, billigste Canon DSLR für ca. EUR 400).

Beim Pleonmobil-Männchen sieht man sehr schön den Unterschied zwischen automatischem und manuellem Weißabgleich – das letzte Pleonmobil-Männchen (gebückt) ist mit manuellem geschoßen! (an der Beleuchtung muss wohl noch gearbeitet werden ;-)  )

 

fotografie1

 

In Zeiten einer massenhaften Produktion und Distribution von fotografischen Bildern stellt sich angesichts der von der Kamera festgehaltenen Ansichten von Orten, Gebäuden, Landschaften und Passanten die Frage, was wir sehen, wenn wir diese Fotografien betrachten.“ So der Einleitungssatz einer Ausstellung[1], die Einblick gibt, bewegt und anregt zur Reflektion über die Fotografie. Ich wette, es gibt mindestens eine Milliarde Fotoapparate, und wohl auch mehrere Milliarden Fotos – Scheiße, worin liegt nun der „Wert“ eines Fotos, das Können eines Fotografens? Oder ist es „einfach“ wie in der Kunst: Das was als Kunst bezeichnet, mit dem Sekt-Gläschen in der Hand in höchsten Tönen gelobt wird, wird zur Kunst.

 

Kritische und lobende Anmerkungen zur Fotografie, abseits des Kunstbetriebs.

 

Frage, die man sich eigentlich erst gar nicht stellen sollte: …

Bei corbis findest Du 500.000, auf gettyimages 50 Millionen,  und Google digitalisiert gerade das Fotoarchiv des LIFE Magazins. Brauchen, ja sollen wir überhaupt noch neue Bilder machen? Können wir dies überhaupt noch? Oder reicht eine ausgefeilte Archiv-Suche mit cleveren Metadaten-Schlagwörtern? Sollst Du überhaupt noch ein Foto machen, das dreimillionste Foto vom schiefen Turm von Pisa, vom glücklichen Gesicht am Gipfel, von dem einsamen Sofa auf dem grünen Feld?

JA, und nochmals Ja. Und jedesmal staune ich von Neuem, über die Magnifizienz der Optik und Momente, und Bilder. Es ist wie in der Musik, man denkt der Fundus wäre begrenzt (und hört man etwa Ö3 so ist dies wohl auch so), aber die Variationen sind unendlich, Neues immer und überall. So auch im Bildhaften.

Doch die gefälligen Bilder sind omnipräsent. Ja, und wenns nicht im Moment, im ersten Anlauf klappt, dann halt bei der Nachbearbeitung am Computer. Es gibt sie en masse, die ausgezeichneten Bilder, zumindest handwerklich betrachtet. Wohl meist auch vom Konzept her. Ja, einfach überzeugend bringen diese Photos Metaphern auf den Punkt: diese Darstellung von „Ziel“. „Die kaufen wir uns gleich für unsere Power-Point Präsentation, da haben wir die Aktionäre im Sack“, meint der/die PR-HeinIn. Und er kaufte, der Kunde.

Darüber was Photografie zu leisten vermag, leisten soll, kann oder wozu sie mitunter benutzt wird ist aktueller denn je. Doch es geht im Folgenden nicht primär um handwerklich-kreative Aspekte wie den Einsatz von Farbe, Perspektive, Form oder ähnlicher gestalterischer Elemente. Sondern um die Frage, die man sich eigentlich erst gar nicht stellen sollte: why the fuck am I taking pictures?

 

Fotografie ist was ganz Banales, aber Sex…

Naja, eine einfach Antwort ist, dass Fotografie viele (banale) Funktionen erfüllt. Vom Familienfoto bis zum Foto von Barack Obama Weiterlesen »

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